FT-Ranking: St.Gallen schafft Sprung unter die Top 100

Im neuen Ranking der Financial Times (FT) der weltweit besten Vollzeit-MBA- Programmen büßte die London Business School (LBS) ihren Spitzenplatz ein, den sie zwei Jahre gehalten hatte, und erreichte – als beste europäische Schule - Platz 4. An der Spitze stehen mit Stanford, Harvard und Wharton drei US-Schulen. Erstmals gelang der Universität St.Gallen der Sprung unter die Top 100.

Insgesamt schafften es – neben der LBS – mit Insead (Platz 6), der IE Business School (Platz 8 ) und der Iese Business School (Platz 9) vier europäische Schulen in die Top Ten. Das IMD erreichte Platz 13, die HEC Paris Platz 18 und die Said Business School in Oxford Platz 20 (Vorjahr Platz 27). Beste Schule aus dem deutschsprachigem Raum ist die Universität St.Gallen auf Platz 93.

Zu den größten Aufsteigern gehören die britische Warwick Business School von Platz 58 auf Platz 27, die Krannert School of Management an der Purdue University von Platz 74 auf Platz 59. Die US-Schule ist Partnerschule der Gisma in Hannover. Die Haas School of Business an der University of Berkeley konnte sich von Platz 25 auf Platz 14 verbessern.

Abgestiegen sind SDA Bocconi in Mailand von Rang 28 auf 42, Vlerick Leuven in Belgien von Platz 55 auf 70 und die Thunderbird School of Global Management von Platz 68 auf 89. Einen gewaltigen Satz nach unten machte die britische Durham Business School. Sie landete auf Platz 94 und schnitt damit 39 Plätze schlechter ab als im Vorjahr.

Aus China sind diesmal neben der Hongkong UST Business School auf Platz 10 (Vorjahr Platz 6), der CEIBS auf Platz 24 (Vorjahr Platz 17) und der Chinese University of Hong Kong auf Platz 28 auch die beiden Neueinsteiger University of Hongkong (Platz 37) und die Peking University (Platz 54) vertreten.

Das Indian Institute of Management (IIM) in Ahmedabad, das 2011 erstmals den Sprung ins Ranking schaffte, konnte seine erstaunlich gute Platzierung auf Rang 11 halten.  Die Indian School of Business in Hyderabad stieg dagegen von Rang 13 auf Rang 20 ab.

Wie immer werden 40 Prozent der Bewertung durch das Gehalt bzw die Gehaltssteigerung bestimmt, die jedoch entsprechend der Kaufkraftparität (Purchasing Power Parity – PPP) errechnet werden. Dabei wird das – in US-Dollar umgerechnete – Gehalt der lokalen Kaufkraft des Dollars angepasst. Das führt zu teils absurden Verzerrungen, von denen vor allem die Schwellenländer profitieren. So verdienen die Absolventen am IIM in Ahmedabad mit 175.076 Dollar deutlich mehr als die Absolventen der London Business School mit 154.783 Dollar oder der Universität St.Gallen mit 91.106 Dollar.

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